Reinach. Die dritte Ausgabe des «Mepha-Cups», des internationalen Handballturniers für Clubmannschaften in Reinach, ist auch die spektakulärste: Nicht weniger als fünf Finalrundenteilnehmer der Schweizer Nationalliga A werden zusammen mit dem französischen Meisterschaftszweiten Stade Olympique Chambéry morgen in der Reinacher Sporthalle Fiechten ihren aktuellen Formstand testen. Und wie immer geniesst das Publikum in Reinach dabei Gratiseintritt.
Dass neben St. Otmar St. Gallen, Kadetten Schaffhausen, Wacker Thun, Grasshoppers und Amicitia
Zürich erstmals kein Vertreter aus der Region Nordwestschweiz in Reinach vertreten sein wird, ist bei der angestrebten Leistungsdichte schon beinahe eine Selbstverständlichkeit: 1998, beim
Turniersieg des Vfl Gummersbach, war der B-Ligist TV Möhlin nicht über den letzten Platz hinausgekommen, was die Organisatoren vom TV Reinach endgültig dazu bewogen hat, spielerischer Qualtät
anstelle von regionaler Nostalgie den Vorzug zu geben.
Mit Stolz spricht man in Reinach davon, in diesem Jahr das beste Schweizer Vorbereitungsturnier aller Zeiten auf die Beine gestellt zu haben. Und ebenso machen die Turnierorganisatoren kein Hehl
aus der Absicht, für zukünftige Austragungen noch höhere Ziele anzustreben: will heissen, die Verpflichtung von weiteren ausländischen Spitzenteams und wenn möglich sogar von reputierten
Nationalmannschaften.
Vorerst gilt es morgen für die vom Spitzenhandball entwöhnten Nordwestschweizer Fans mit so herausragenden Spielerpersönlichkeiten wie Ex-Weltmeister Laurent Munier (Chambéry), Torhüter Suk Hyung
Lee (neu bei Amicitia Zürich), Beum-Yun Cho (GC), Attila Kotormann (Kadetten) oder Österreichs einstigem «Wunderhandballer» Andreas Dittert (St. Otmar) vorlieb zu nehmen. Die Gruppenspiele
beginnen um 9.00, die Platzierungsspiele ab 16.00 und der Final um 18.00 Uhr.
BoS
Mepha-Cup Internationales Handballturnier